Was kostet LED-Beleuchtung an Strom pro Jahr?
LED verbraucht wenig, das weiß jeder. Aber wie wenig genau, und wo liegt der Unterschied zu dem, was Sie vorher hatten? Hier die Rechnung, mit den Preisen von heute.
Die Rechnung
Multiplizieren Sie die Leistung in Watt mit den Brennstunden pro Jahr, teilen Sie durch tausend und multiplizieren Sie mit dem Preis pro Kilowattstunde.
Ein Beispiel. Eine Hängeleuchte mit 12 Watt, die vier Stunden am Tag brennt, kommt auf 1.460 Stunden im Jahr. Das sind 12 mal 1.460 geteilt durch tausend, also gut 17 Kilowattstunden. Bei einem Tarif von 30 Cent kostet Sie diese Leuchte etwa fünf Euro im Jahr.
Der Unterschied zu früher
Dieselbe Lichtmenge kostete Sie mit einer 60-Watt-Glühlampe fast sechsundzwanzig Euro im Jahr. Mit Halogen etwa achtzehn Euro. Der Unterschied liegt also nicht in Cent, sondern in Faktoren.
Haben Sie zehn Lichtpunkte im Haus, die täglich brennen, reden wir über zweihundert Euro Unterschied im Jahr.
Warum Watt nichts über Licht sagt
Watt ist Verbrauch, keine Lichtleistung. Zwei Leuchten mit 12 Watt können sich stark darin unterscheiden, wie viel Licht sie geben. Achten Sie deshalb immer auf Lumen. Siehe wie viel Lumen Sie je Raum brauchen.
Eine gute LED schafft heute hundert Lumen oder mehr pro Watt. Unter siebzig würden wir nicht gehen.
Was Dimmen mit dem Verbrauch macht
Dimmen senkt den Verbrauch ungefähr proportional: Bei fünfzig Prozent verbrauchen Sie grob die Hälfte. Das spart nicht nur Strom, sondern verlängert auch die Lebensdauer, weil die Leuchte kühler bleibt.
Und der Anschaffungspreis?
Eine LED, die fünfzehn Jahre hält und fünf Euro im Jahr kostet, ist über die Laufzeit günstiger als eine Reihe billiger Lampen, die Sie alle zwei Jahre ersetzen. Rechnen Sie bei einer Leuchte also nicht nur mit dem Anschaffungspreis, sondern mit dem, was sie Sie kostet, solange sie hängt.
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