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Ratgeber

Leseecke beleuchten: Stehleuchte oder Wandleuchte?

23 August 2026
Stehleuchte mit Glaskugel neben einem Lesesessel

Eine Leseecke verlangt etwas anderes als der Rest des Raumes: gerichtetes Licht, genau dort, wo das Buch liegt, ohne das ganze Wohnzimmer in einen Lesesaal zu verwandeln.

Stehleuchte: flexibel und sofort aufgestellt

Die einfachste Lösung. Sie müssen nicht bohren, können sie umstellen, wenn das Sofa umzieht, und mit einem verstellbaren Arm richten Sie das Licht genau auf die Seite.

Stellen Sie die Leuchte schräg hinter Ihre Schulter, nicht direkt hinter Sie, sonst werfen Sie selbst einen Schatten auf das Buch. Die Unterkante des Schirms sollte im Sitzen etwa auf Augenhöhe sein, also bei etwa 120 bis 140 Zentimetern.

Wandleuchte: ruhigeres Bild, fester Platz

Eine Wandleuchte mit verstellbarem Arm nimmt keine Bodenfläche ein und wirkt aufgeräumter. Nachteil: Sie ist fest montiert, der Platz Ihres Sessels liegt also fest.

Hängen Sie sie auf etwa 140 Zentimeter über dem Boden, etwas neben den Sessel. Dieselbe Abwägung gilt neben dem Bett; wie das dort ist, lesen Sie in wie hoch eine Leuchte neben dem Bett hängt.

Wie viel Licht brauchen Sie?

Für angenehmes Lesen brauchen Sie etwa 400 bis 500 Lumen auf das Buch gerichtet. Das ist viel mehr als die Stimmungsbeleuchtung im Rest des Raumes, und genau deshalb reicht die Raumleuchte allein nicht.

Wählen Sie Warmweiß mit 2700 Kelvin und eine dimmbare Leuchte: tagsüber heller, abends weicher.

Warum nicht einfach die Deckenleuchte?

Licht von direkt oben fällt auf Kopf und Schultern, nicht auf die Seite. Sie sitzen dann unbewusst schief oder kippen das Buch. Eine Lichtquelle neben und etwas hinter Ihnen macht das Lesen sofort ruhiger.

Mehr zum Aufbau von Licht im Wohnzimmer lesen Sie in warum eine Leuchte im Wohnzimmer nicht reicht.

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